Samstag, Sonntag und Montag 1.11. – 3.11.2014
Samstag früh ging es mit den beiden und Becci auf die Cancha
um alles Mal zu zeigen. Das Mittag, was erst um 4 stattfand, war mehr als
reichlich für nur 4 Leute. Am Abend nach sehr schnellem Packen ging es dann im
Nachtbus, der wahnsinnig komfortabel und gemütlich war, nach Santa Cruz im
Osten des Landes.
So gut während einer Reise habe ich selten geschlafen, auch
wenn es die ganze Zeit regnete und wir eine Pause wegen einem Schaden machen
mussten. Das bekam ich allerdings nicht mit da ich sehr gut geschlafen habe. Am
Morgen, also Sonntag kamen wir dann in Santa Cruz am „Terminal de Buses“ an.
Danach ging es auf Hotelsuche. Nach einer Stunde Reise durch das regnerische
Santa Cruz fanden wir dann auch eins und es ging erst mal duschen. Es ist eine
so hohe Luftfeuchtigkeit, dass man fast durchgängig schwitzt, wenn man das
Klima von Cochabamba gewohnt ist…
Das Zimmer war genial für nur 150 Bolis, umgerechnet vllt.
17€, und sauber mit einer Dusche. Das 2. Bild ist der Blick meines Zimmers auf den Busbahnhof.
Nach der herrlich kalten Dusche ging es dann erst mal Essen.
Typisches Essen für das Flachland, was köstlich war. Am Nachmittag ging es dann
in das Apartment, welches Valeria und ihrer Mutter gehöhrt.
Danach wollten wir
eigentlich zu einem schönen Park. Der Truffifahrer meinte auf Nachfrage, ja er
fährt dort vorbei am Ende waren wir aber in der Innenstadt, wo wir eine Kirche
fanden und gleich mal in die Messe gingen, da die Gelegenheit günstig war.
Danach
ging es zu einer Brandneuen Einkaufsmall. Ich war davon extrem beeindruckt, da
ich so etwas nie hier in Bolivien erwartet hätte. Dort gab es dann Abendessen
und spät abends noch auf einen schönen Platz in der Stadt, der sehr beliebt
ist.
An dem Tag lernte ich den Camba-Akzent lernen, der sehr
interessant ist und von dem ich kein Wort verstehe. Gesprochen hab ich an dem
Wochenende nur wenig, da ich als Ausländer und zudem noch den Akzent
Cochabambas sprechend, das 3-fache bezahlt hätte…
Am nächsten Tag ging es dann nahe dem Plaza Principal
frühstücken in einer Straße in der man denken kann, man lebt noch immer in der
Kolonialzeit. Dort gab es frischgepressten Zitronen und Limettensaft und ja
eher ein Mittag als ein Frühstück. Interessant war, dass kein Mensch auf den
Straßen war und die meisten Sachen leider geschlossen, da bolivienweite Ferien
waren und alle irgendwo waren bloß nicht auf der Arbeit. Nach einem
missglückten Versuch in einen Zoopark zu kommen, der nach einer Stunde und 20€Eintritt
schon geschlossen hätte waren wir dann noh auf dem Hauptplatz und haben einfach
den Platz genossen.
Selbst die Kathedrale war nachmittags um 2 geschlossen, was
mich mehr als alles andere verwunderte. Danach gingen wir nochmal zur Mall, da
diese Valeria und ihre Mutter extrem beeindruckte und sie unserem Hotel nah
war. Dort entdeckte ich ein HardRockkaffee und war sehr geknickt, dass ich
nicht mehr genug Geld hatte um mir ein T-Shirt zu kaufen. Am Abend ging es dann
wieder nach Cbba zurück. Die Nacht im Bus konnte ich leider nicht ganz so gut
schlafen.
Das war mein toller Wochenendausflug nach Santa Cruz.